Vier Jahrszeiten an einem Tag Tasmanien, eine unbekannte geheimnisvolle Insel unter Einfluss der Antarktis

Vier Jahrszeiten an einem Tag Tasmanien, eine unbekannte geheimnisvolle Insel unter Einfluss der Antarktis

Tasmanien, häufig auch Tassie genannt, liegt ca. 240km südlich vom australischen Festland entfernt . Bis 1853 noch Van-Diemens-Land genannt, ist sie die größte Insel des Australischen Bundes und umfasst mehrere kleine, meist unbewohnte Inselgruppen, auf denen verschiedene oft seltene Vögel nisten und Wildtiere leben. Die Größe Tasmaniens kann man ungefähr mit Irland vergleichen. Auf Tasmanien leben knapp 500.000 Einwohner, das sind 6,9 Einwohner pro km2. Die Hauptstadt ist Hobart mit einem hübschen kleinen Yachthafen am Sandy Bay, dem großen Salamancamarket, wunderschönen großen Sandsteingebäuden Bild „Innenstadt Hobart – Post“ und kleinen viktorianischen Häusern mit britischem Flair, einer internationalen Universität mit ca. 13000 Studenten, davon ungefähr 3000 ausländische Studenten und einer modernen Innenstadt mit großem Hafen für Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt. Um einen Überblick auf den südlichen Teil Tasmaniens zu erhalten fährt man auf den Mount Wellington an dessen Fuß die Stadt sich immer mehr ausdehnt. Mount Wellington 1 Mit seinen 1.271m ein erhabener Berg mit grandiosem Blick auf Hobart mit seinem Hafen, der Bucht und einer unglaublichen Übersicht über die gesamte Umgebung. Karge Steinlandschaft in wunderbaren Erdtönen umgeben von Heidekraut ähnlichen Gewächsen lassen einen den Hektik vergessen. Natur pur! Stille! Weite! Mount Wellington 2 Der Wellington Park umfasst ungefähr 18 ha und ist für Wanderbegeisterte ein Paradies. Auch die Mountainbikefahrer kommen auf ihre Kosten. Begeisterte Bolderer und Kletterer finden jede Menge Übungswände und Felsen an denen sie ihr Können ausprobieren dürfen. „Lost World“ ist so ein Teil einer Felswand im Gebiet des Mount Wellington, das mit einem Fußmarsch zu erreichen ist und das das Herz der Bolderer höher schlagen lässt. Ungefähr 25km nordöstlich von Hobart in der Coal River Region liegt Richmond, zwischen dem Midland Highway und Tasman Highway. Ein beschaulicher sehenswerter Ort mit ca. 880 Einwohnern, vielen Sandsteingebäuden und einer Ruhe, die nur hin und wieder durch Touristen, die hier in den vielen Antiquitäten, Souvenir- und Schmuckläden sich tummeln, unterbrochen wird. Die Richmond Bridge (Richmond bridge)und die Catholic church (BIld Catholic church)von 1823 und 1825 sind die ältesten Sandsteingebäude in Australien. Nicht weit von Richmond entfernt befindet sich der Lake Gordon mit seinen vielen Wanderwegen, ein 272km2 großes Gebiet um den Staudamm Gordon dam, der 1970 erbaut wurde. Hier sieht man in freier Natur viele Vogelarten, kleinere Känguruarten, die Wallabys und auch hin und wieder ein Schanbeltier oder einen Echidna, den Ameisenigel, welche zu den skurrilsten Vertretern der tasmanischen Fauna gehören.. (Bild Echidna/Ameisenigel) Einge Kilometer weiter Richtung Cambridge befindet sich der Hobart International Aiport, den man von Sydney oder Melbourne aus anfliegt, um in die Tasmanische Hauptstadt zu gelangen. Unweit vom Flugplatz liegt der Seven-Miles-Beach mit seiner fast unendlichen Weite, einem traumhaften Strand mit klarem Wasser, ideal für Wassersport und gut zum Schwimmen geeignet. (Bild Seven miles Beach)Wer nun Lust auf frische Austern bekommt findet ganz in der Nähe eines der größten Austernrestaurants von Tasmanien. Wer gerne die Natur zu Fuß erkundet ist glücklich über die vielen Naturschutzgebiete mit Wanderwegen von einigen Stunden bis hin zu mehreren Tagen, die man am Besten mit erfahrenen Guides erforscht. Eine dieser wunderschönen Tagestouren ( ca. 6,5 Stunden hin und zurück), kann man im Tasman Peninsula, an der Südostküste von Tasmanien, auch Devils point , zwischen Cape Raoul und Tunnel Bay erleben. Fernab von offiziellen Wanderkarten läuft man mit seinem Guide den Cape Raoul Walking Track (Bild Cape Raoul walking track)von der Bergkuppe hinunter nach Ship Stern Bluff, einer Bucht, die mit ihrer Brandung weltweit bei Surfern , als eines der wildesten und gefährlichsten Gebieten bekannt ist. Die bis zu 8m hohen Wellen, die mit tosender Wucht auf die Felsen schlagen sind ein Eldorado für Extremsportler. Ein Gebiet in dem das Vorkommen des Weißen Haus sehr hoch ist. Zurück auf den schmalen Wanderwegen zwischen duftenden Sträuchern, blühenden Bäumen, teils über Geröll, teils Sand, wieder hinauf durch die Akazien- und Eukalyptuswälder, tief beeindruckt von den Gewalten und der Schönheit der Natur. Das tasmanische Klima ist ozeanisch, d.h. es wird meist windig bis stürmisch, oft regnerisch und unbeständig. Der Wanderer muss also gewappnet sein für ständigen Wetterwechsel. Besonders auf den Hochebenen lassen sich alle Jahreszeiten an einem einzigen Tag durchleben. Die Winter fallen mit einer Durchschnittstemperatur von 0,5 °C bis 10,5 °C eher mild und die Sommer mit 9 °C bis 19 °C eher kühl aus. Diese Klimaverhältnisse sorgen für eine äußerst üppige Vegetation in vielen Teilen des Landes. Wunderschöne Wanderwege finden Sie auch im Mount Field National Park, der 1916 zum National Park deklariert wurde. Zwischen hohen Farnbäumen, (Bild Farnbäume)Regenwaldähnlichen Wäldern, entdeckt man die Russell Falls mit ihrem dreistufigen Gefälle. (Bild Russell falls) Zwischen viel Gestrüpp, kleinen Bächen, Steinen und Baumstümpfen sieht man versteckt oft auch die scheuen Wallabys. Ein paar Kilometer weiter liegt der Lake Dobson und es erstrecken sich herrliche Wanderwege, bei denen man nicht selten auf typisch tasmanische Tiere stößt u.a. auch den Tasmanischen Teufel, den es nur noch hier auf Tasmanien und inzwischen nicht mehr auf dem australischen Festland gibt. (Bild Tasmanischer Teufel) Auch die vorgelagerten Inseln wie Bruny Island, an der südöstlichen Küste Tasmaniens sind absolut sehenswert und einfach mit dem Auto über eine Fähre zu erreichen. (Bild Bruny Island) Einsame Strände, Wälder, Wiesen mit Kühen und Pferden, teilweise nicht geteerte Straßen versetzen den Besucher in eine fast vergessene Welt. (auf Bruny Island) Auch die Ostküste Tasmaniens muss man gesehen haben. Von Swansea zum Freycinet National Park, der eindrucksvoll die Wineglass Bay präsentiert mit seinen weißen Traumstränden. Eine schwindelerregende Aussicht hat man vom Leuchtturm Cape Tourville Lighthouse. (Bild Wineglas Bay)Zur richtigen Jahreszeit kann man von hier aus auch Wale sehen. Verschiedene Möglichkeiten zum Verweilen bieten sich an u.a. auch das Übernachten in einer einer Lodge mit Blick auf die Oyster Bay. Immer wieder findet man traumhafte, versteckte Strände, sauber und mit weißem Sand, klarem aber meist sehr kühlem Wasser. Auch St. Helens mit der nahegelegenen Bay of Fires lässt jeden zum Staunen kommen. Die Felsen und am Strandliegenden Steine leuchten von orange über lila in intensiven Farben. Albatrosse und andere seltene Vogelarten, Robben, Delphine, See-Elefanten, Seehunde und Wale können gesichtet werden, je nach Tages- und Jahreszeit. (Bild Wildlife Wasser) Bootstouren, Trekkingtouren, einsame Strände - hier benötigt man Zeit, um die Natur mit all ihren wunderbaren Facetten in sich auf zu nehmen. Hier vergisst man die Zeit, weil der Mensch klein und unwichtig erscheint, neben den Urkräften und der Schönheit der Natur. Ein Reiseziel das sich lohnt für alle, die die Natur lieben und die auf Entdeckungsreise gehen möchten.

Impressionen von Tasmanien – Fotoausstellung von Tina Krauß Dauer der Ausstellung: April bis Sommer 2013 in der Feinschmeckerbäckerei Seibt in Böhl-Iggelheim, Langgasse 23

 

Tina Krauß:
Seit 27 Jahren wohnt die gebürtige Freiburgerin Tina Krauß in Böhl-Iggelheim. Ihre zwei Kinder sind hier aufgewachsen und zur Schule gegangen. Vor 4,5 Jahren kaufte sie das Anwesen Haßlocher Str.6 und taufte es 2010 in KreativHaus h6 (steht für Haßlocher Str.6). Die Idee war es einen Ort für Kunst, Kultur und Begegnung zu schaffen. Seit 2010 findet mindestens einmal im Jahr eine große Vernissage z.T. unter freiem Himmel auf dem gesamten Gelände statt. Auch entstand nach der ersten Vernissage der KreativHaus Kunstkreis, der sich sehr für die Verschönerung des Ortes und weitere kulturelle Veranstaltungen einsetzt. Ihre Leidenschaft zur Fotografie, das Entdecken von kleinen Naturwundern, das Erfassen von Stille und Ehrfurcht vor der Natur wurde immer stärker, so dass Reisen und Fotografie mehr als ein Hobby wurden. 2011 eröffnete sie auf dem Kreativhausgelände ihr Coaching Atelier und ist als Personal- und Buisnesscoach sehr aktiv. Als Trainerin für Stressmanagement und Burnoutberaterin bindet sie die Fotografie mit in die Beratungen ein. Nicht nur zur Verschönerung der Räume, um den Wohlfühleffekt zu erhöhen, sondern auch um Hilfe und Tipps zum Entspannen und abschalten geben zu können. Unterstützt wird das auch durch Fotoelemente, einen Barfußpfad und ein Teehäuschen im Garten. Bisher hat Frau Krauß ihren fotografischen Fokus auf die Pfalz und das Gebiet um den Kellmetschweiher in Böhl-Iggelheim, sowie Impressionen von Ihren Reisen aus Florida, Californien, Estland und 2011+2013 Tasmanien. An Tasmanien liebt sie die Ursprünglichkeit, das Wilde, die Natur von Strand bis Bergwelt, die Tierwelt und den australischen, sowie britischen Flair, der sich architektonisch in vielen Gebäude und Gärten wiederspiegelt. 

www.das-coaching-atelier.de
 

 

 

 

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