Burg Berwartstein die einzigste bewohnte Burg in der Pfalz

Hier im Herzen des sagenumwobenen Wasgaus wird in historischen Gemäuern ein interessantes Stück europäische Geschichte lebendig. Doch damit nicht genug präsentieren die Besitzer ihren Besuchern im romantischen Ambiente auch Gaumenfreuden, die dem ritterlichen Umfeld und der herrlichen Lage des Anwesens angepasst sind. Hier schmeckt der Pfälzer Saumagen genauso gut, wie der Flammkuchen - kein Wunder, auch das Elsass ist schließlich zum Greifen nah. Wie so viele Ritterburgen in Deutschland hat der Berwartstein eine recht bewegte Geschichte hinter sich und um die Mauern, die hoch über Baumwipfeln schon von Weitem zu sehen sind, ranken sich Sagen und Geschichten. Wahres und Dichtung ergeben einen wunderbaren Stoff, der bei jeder Führung durch das Gebäude Alt und Jung in seinen Bann schlägt. Die Burg wurde erstmals im Jahre 1152 urkundlich erwähnt, als Kaiser Friedrich II. Barbarossa das Anwesen dem Bischof von Speyer schenkte. In der so genannten Kaiserlosen Zeit fanden die Berwartsteiner hier eine fast uneinnehmbare und weitgehend unbehelligte Bleibe, ehe die hauptsächlich betroffenen Städte Hagenau und Straßburg nach mehrwöchiger Belagerung die Burg einnahmen. Freilich nicht durch mannhafte Erstürmung, sondern durch Verrat, denn die Lage hoch über den Tälern, der einzigartige Zugang und die eigene Wasserversorgung machten den Berwartstein nahezu unbezwingbar. Zu besonderer Berühmtheit gelangte die Burg als Raubritterfeste unter Ritter Hans Trapp Ende des 15 Jahrhunderts. Der ehemalige Heerführer der gesamten kurpfälzischen Streitkräfte machte sich aufgrund seiner Raubzüge besonders im nahe gelegenen Städtchen Weißenburg unbeliebt und lebt seitdem als Kinderschreck, vergleichbar einem „Knecht Ruprecht“, bis auf den heutigen Tag in den Köpfen der elsässischen Nachbarn fort. Bei jeder Burgführung(täglich geöffnet) werden diese Zeiten lebendig. Vorbei an alten Ritterrüstungen. Waffen- und Folterkammer, Steinschleuder, Rammbock und den unterirdischen Anlagen erleben Kinder wie Erwachsene eine mittelalterliche Reise in die Vergangenheit. Dies ist wohl auch der Grund dafür, dass der Berwartstein immer wieder den verschiedensten Besuchergruppen eine kurzweilige Anlaufstelle bietet. Mit der historischen Küche wird der Bogen zur heutigen Zeit geschlagen, denn das leibliche Wohl spielte bereits im Mittelalter für die Ritter und ihre Gesinde eine wichtige Rolle. Schon in den früheren Jahrhunderten gab es – selbst während der Belagerung – stets frische lebensmittel. Die Haltung der Schlachttiere in den Burgmauern war üblich. Dies sorgte für Unabhängigkeit von den umliegenden Dörfern, brachte aber für die Knechte und Köche allerlei Beeinträchtigungen mit sich. Heute lassen sich die landestypischen Gerichte unbehelligt von solchen Nachteilen genießen. Als besondere Attraktion werden zu bestimmten Zeiten im Speisesaal der Burghistorische Rittermahle offeriert. Spanferkel zum Beispiel, so wie es die Grafen, Burgfräulein, Edelleute und Raubritter bereits vor vielen hundert Jahren an gleicher Stelle verspeist haben. Dazu lassen Spielleute ihre mittelalterlichen Instrumente erklingen, sodass sich durch Gaumenfreuden und Umfeld jeder Gastum viele Jahrhunderte zurückversetzt fühlt und eine Festlichkeit der besonderen Arterlebt. Wer allein oder im Kreise von Freunden spontan eine Besichtigung unternimmt, kann sich anschließend im Burghof, auf einer romantischen Felsterrasse oder natürlich im historischen Rittersaal stärken. Pfälzer Spezialitäten, Salate mit umfangreicher Garnitur (Burgkräuter) sind ein willkommener Abschluss der Burgtour. Ergänzend zum kalten und warmen Essen bietet die Burgküche auch Kaffeevariationen und Kuchen an – weitgehend selbst gebacken. Ungeachtet der Tatsache, dass es sich um ein Ausflugsziel mit verstärktem Besucherandrang handelt, legt die Familie Wadle darauf, dass bei dem einzelnen Gast auch der Eindruck einer persönlichen Betreuung entsteht. Historische und Kulinarik, diese beiden Schlüsselworte ziehen sich wie ein roter Faden durch den jahreszeitlichen Ablauf auf Burg Berwartstein. Besonders zu Empfehlen sind auch die; Fackelführung mit Ritterimbiss (am Lagerfeuer) Rittermahl im historischen Rittersaal Terrassenempfang mit musikalischer Begleitung auf der obersten Aussichtsterrasse hoch über dem Erlenbacher Tal mit weitem Blick bis zum Elsass, kann man mit etwas Glück in den Sommermonaten bei einem Cocktail und kleinen Häppchen einen fantastischen Sonnenuntergang erleben. Mittelalter hautnah Das sagenumwobene Felsennest, das bewohnt und bewirtschaftet wird, besticht durch seine exponierte Lage auf einem hohen Sandsteinfelsen. geradezu majestätisch ragt Sie in die Landschaft. Ein einzigartiger Zeuge des Mittelalters lädt ein zu einer unvergesslichen Endeckerreise. Geheimnisvolles Innenleben Die Burgführung führt vorbei an Folter- und Waffenkammern hinauf zu herrlichen Aussichtspunkten und der ehemalige Burgeingang, wird Sie ebenso zum Staunen bringen wie der Original-Burgbrunnen oder gar der Gang bei Kerzenlicht durch geheimnisvolle unterirdische Anlagen. Tafeln wie die Rittersleut´ Eine einzigartige Atmosphäre und urwüchsige Pfälzer Gastlichkeit erwarten Sie im historischen Rittersaal des 13. Jahrhunderts (130 Sitzplätze) oder in den Sommermonaten auf der romantischen Felsterrasse mit 60 Sitzplätzen. Hier kann man nach Herzenslust ausgewählte Spezialitäten, oder Kaffee und hausgebackenen Kuchen genießen, um so dann bestens gestärkt, die tiefen Wälder und Sehenswürdigkeiten des Wasgaus zu erkunden. Wohnen wie die Burgherren Übernachten Sie in historischem Ambiente und werden Sie wach geküsst aus dem Dornröschenschlaf. Gleichgültig ob Sie die mittelalterliche Atmosphäre des Barbarossaturms bevorzugen, oder eher die edle vornehme der Kurfürstensuite; Wir halten beides für Sie bereit.

Termine auf Anfrage www.burgberwartstein.de

 

Ganz gleich ob während der Sommersaison, Regenwetter oder im tief verschneiden Winter: Eine Besichtigung der Burg mit einem anschließenden Essen lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

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